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    Christbaumhof Kammerer Leuchtenberg

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Anbau und Pflege

Pflanzung

Erdbohrer beim Pflanzen
Erdbohrer beim Pflanzen
Pflanzarbeiten
Pflanzarbeiten
Christbaum Neuanpflanzung
Neuanpflanzung
 

Seit einigen Jahren beziehen wir überwiegend 2-Jährige Sämlinge von der Baumschule und setzen diese in unsere Verschulbeete. Hier lassen wir sie 2 – 3 Jahre wachsen. Die Hauptarbeit ist in dieser Zeit das Jäten des Unkrauts.

Pflanzzeit ist bei uns überwiegend Anfang September. Das Feld wird in mehreren Arbeitsgängen bearbeitet damit ein feinkrümeliger Boden erzielt wird. Die bei uns zahlreichen Steine werden aufgesammelt. Damit die nächsten Jahre das Mulchen des Grasaufwuchses mit unseren Mähgeraten nicht nur längs sondern auch quer erfolgen kann, kennzeichnen wir die Pflanzabstände auf dem Boden.

Die Pflanzung erfolgt per Hand. Die Pflanzlöcher werden mit einem Erdbohrer einzeln gebohrt. Trotz frischer Pflanzen und bestem Vorgehen bei der Pflanzung fällt ein gewisser Teil der kleinen Bäumchen aus. Ursache ist meist längere Trockenheit, aber auch Wühlmäuse können einigen Schaden anrichten.

Düngung

Wir entnehmen jedes zweite Jahr Bodenproben und lassen von einem Fachlabor den  Nähr-stoffbedarf ermitteln. Nur passend gedüngte Bäume entwickeln sich auch gut. Den Dünger mischen wir dann mit der Mörtelmaschine entsprechend der Düngeempfehlung des Labors. Anfang Mai und Anfang Juli wird jeder Baum von Hand gedüngt.

Unkraut

Der Unkraut- und Grasaufwuchs muss mehrmals im Jahr entfernt werden, damit gerade die kleinen Bäumchen nicht überwachsen werden oder bei den größeren Bäumen die Nadeln der unteren Astreihen nicht absterben. Diese Arbeiten erledigen wir größtenteils mechanisch mit unserem Schmalspurtraktor, dem Einachser und der Motorsense. In geringem Umfang erfolgt er durch Pflanzenschutzmittel.

Wachstumsregulierung

Top-Stop-Zange
Top-Stop-Zange

Die ersten 4 Jahre nach der Pflanzung wachsen die Bäumchen sehr langsam. Ab dem 5. Jahr wächst gerade bei der Nordmanntanne der neue Gipfeltrieb (=Terminaltrieb) wenn man nicht eingreift 60 bis 80 Zentimeter in die Höhe. Um dieses qualitätsmindernde Längen-wachstum zu bremsen hemmen wir mit einer Spezialzange den Saftstrom in den Terminaltrieb. Der Wuchs wird auf diese Weise mechanisch gebremst. Wir erreichen damit in den meisten Fällen, das die Astreihen gleichmäßige Abstände haben.

Viel Arbeit bereitet auch der Formschnitt an den Bäumen, das Geradestäben gebogener noch weicher Leittriebe oder das Anbringen sogenannter Zweigregler.

Schädlinge und Gefahren

Spätfrostschaden
Spätfrostschaden

Die größte Gefahr für unsere Bäume ist der Spätfrost. Der Austrieb der Bäume beginnt Ende April bis Mitte Mai. In dieser Zeit bis in den Juni hinein sind die frischen Triebe sehr empfindlich. Bei Spätfrösten (Eisheiligen!) werden die jungen Triebe zerstört. Trotz Bildung von Ersatztrieben wird der Baum unförmig. Solche Bäume sind meist unverkäuflich.

Geschädigt können die Bäume auch durch Hagel oder Trockenheit werden. Neben Pilzkrankheiten können auch tierische Schädlinge auftreten. Dies kann vor allem die Tannentrieblaus oder die Gallmilbe sein.

Ein anderes Problem ist das Abbrechen der jungen Gipfeltriebe beim Landen oder Weg-fliegen von Vögeln. Die noch weichen Triebe im Mai und Juni knicken leicht ab wenn Vögel wie die Amsel, Drossel, Fink und Star darauf landen. Der Baum ist dann minderwertig. Wir bringen zum Schutz der wertvollen Spitze sogenannte Vogelstäbe an. Insgesamt montieren wir im April rund 20.000 dieser Stäbe und nehmen sie im Juli wieder ab.

Aufgrund dieser genannten Einflüsse wird nicht jeder gepflanzte Baum auch ein Christbaum. Wir können deshalb nur mit 60 – 70 % verkaufbarer Bäume kalkulieren.

Ökologie

Im Vergleich zur früheren Nutzung unserer Ackerflächen für den Getreideanbau ist der Einsatz von Düngemitteln sehr gering. Pflanzenschutzmittel sind häufig nicht erforderlich bzw. werden nur punktuell eingesetzt.

Während der 10 Jahren Kulturdauer entstehen durch diese extensive Nutzung sehr günstige Bedingungen für die Tier- und Pflanzenwelt. Selten gewordene Arten finden hier wieder einen Lebensraum.

Der Weihnachtsbaumanbau ist auch aus Sicht der CO2-Bilanz positiv zu bewerten. So werden auf einem Hektar Christbäumen während der 10 Standjahre bis zu 145 Tonnen Kohlendioxid gebunden.

Christbaum aussuchen

Ab dem 3. Oktober können Sie Ihren Christbaum aussuchen.

Christbaum Verkauf

Ab dem 1. Adventswochenende beginnt bei uns am Hof der Christbaumverkauf

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag
9:00 Uhr bis 18:00 Uhr